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Insider

JAHRG. 2, AUSGABE 1
Mai 2017

ZEIT DER INNOVATIONEN

Im interpack-Jahr wartet Hapa mit einer weiteren Innovation auf. Unter dem Motto „Die Zukunft des Inhouse-Drucks beginnt jetzt“ stellen wir unseren neuen Web 4.0 erstmalig dem Weltmarkt vor.

Diese Industrie 4.0-bereite Plattform für den Druck auf Rollenmaterialien macht Ihre Produktion fit für die Zukunft.

Auch bei Hapa Ink hat sich Neues getan. Das Team der Tintenspezialisten ist mit neuem Labor und modernen Produktionseinrichtungen in unser Headquarter eingezogen. Für kurze Wege, noch engere Zusammenarbeit der Abteilungen und noch schnellere Resultate, ganz im Sinne unserer Kunden. Kunden, die sich die Mühe gemacht haben, unsere Abteilung Services in einer Kundenzufriedenheits-Umfrage zu bewerten – herzlichen Dank dafür! Was die Umfrageresultate für die Zukunft bedeuten, erfahren Sie in dieser Ausgabe des Insider.

Nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit und lesen Sie, wie wir die Zukunft des Inhouse-Drucks gestalten.

Nicht umsonst ist die Schweiz zum 6. Mal in Folge zum innovativsten Land der Welt gewählt worden, und wir als global tätiges Schweizer Unternehmen möchten auch künftig mit Ihnen zusammen einen Teil dazu beitragen.

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre und freue mich, Sie auf der interpack zu begrüssen.

„Unterschrift“
Beat Rupp
Chief Executive Officer, Hapa AG

DIE ZUKUNFT DES INHOUSE-DRUCKS BEGINNT JETZT

Im Zeitalter von Industrie 4.0 fügt sich die Zukunft des Inhouse-Drucks nahtlos in den digitalen Workflow ein. Basierend auf Know-how und Erfahrung hat die Zukunft bereits begonnen: Hapa präsentiert den Web 4.0, die modulare Digitaldruck-Plattform für den Druck auf Rollenmaterialien. Der skalierbare, flexible und ergonomische Web 4.0 lässt sich einfach einrichten, bedienen und warten. Er ist leicht in bestehende oder neue Verpackungslinien zu integrieren oder im Rolle-zu-Rolle-Betrieb einsetzbar.

Hapa Web 4.0

Hapa Web 4.0 – die zukunftsweisende Digitaldruck-Plattform für den Inhouse-Druck auf Rollenmaterialien.

Evolutionär in Design und Technik: Die auf der umfangreichen Erfahrung von Hapa aufgebaute Web 4.0 Plattform ist in der digitalen Industrie 4.0-Fertigung zu Hause und erfüllt mit den Anforderungen nach FDA 21 CFR Part 11 die strengsten im gesamten Pharmasegment. Der exakte, hochauflösende Druck meistert bereits heute künftige Herausforderungen der Serialisierung. Eine vereinfachte und für alle Druckanwendungen harmonisierte Bedienbarkeit macht den Web 4.0 besonders benutzerfreundlich und steigert die Produktivität.

„Auf der Pack Expo 2016 in Chicago haben wir bereits das Machbarkeitskonzept eines Zweifarben-Drucksystems vorgestellt“, sagt James Freer, Product Manager bei Hapa. „Das System weckte grosses Interesse, und mehrere Aufträge folgten. Basierend auf dem Feedback unserer Kunden und unseres Teams aus Ingenieuren und Technikern haben wir den Web 4.0 weiterentwickelt und stellen die neue Plattform nun erstmals auf der interpack 2017 in Düsseldorf vor.“

„Das Schlüsselthema ist Maschinenverfügbarkeit.“

Eine Plattform, die mitwächst
Damit sich alle Web 4.0 Drucksysteme an wachsende Bedürfnisse einer Produktion anpassen können, beruhen sie auf derselben benutzerfreundlichen Plattform und Skalierbarkeit. „Das Schlüsselthema hierbei ist die Maschinenverfügbarkeit“, erläutert Freer. „Unsere Systeme sind auf Agilität, gute Bedienbarkeit und Langlebigkeit ausgelegt – die wesentlichen Faktoren für eine verbesserte Maschinenverfügbarkeit. Einfacher Unterhalt und Wartungsfreundlichkeit waren weitere zentrale Punkte. Zudem steht eine grosse Anzahl von Optionen zur Verfügung. Die Plattform ist für weiteres Wachstum konzipiert“, fügt Freer hinzu.

„Wir achten sehr auf gestochen scharfe Drucke.“

„Wir sind ein hochprofessionelles und leidenschaftliches Team“, sagt Freer. „Als dynamisch wachsendes Unternehmen ist Hapa weltweit aktiv und fokussiert auf die Erfüllung von Kundenanforderungen sowie auf fortlaufende Verbesserung. Wir achten sehr auf gestochen scharfe Drucke. Deshalb bauen wir bei der Entwicklung unserer Systeme auf langfristige Partnerschaften mit branchenführenden Unternehmen. Dank unserer global ausgerichteten Struktur, die mit lokalen Services und dem Kundendienst direkt verzahnt ist, tragen wir zu einer hohen Maschinenverfügbarkeit bei und sichern die Investition unserer Kunden. Darin werden wir von Coesia und branchenführenden Schwesterunternehmen unterstützt.

Bereit für Industrie 4.0
Mit dem integrierten HMI ist der Web 4.0 gerüstet für Industrie 4.0. Rezeptgesteuert, intuitiv und skalierbar, ist es die zentrale Anlaufstelle für die Eingabe von Grafiken, variablen Daten und Maschineneinstellungen. Mehrfache Zugangsberechtigungsebenen und das Prüfprotokoll erfüllen die Anforderungen der Pharmaindustrie, zudem lässt sich die Schnittstelle über jeden beliebigen via Ethernet verbundenen Web-Browser steuern. Alle Web 4.0 Systeme können einzeln oder gemeinsam überwacht werden. Eine einheitliche OPC-Architektur ermöglicht das Sammeln wichtiger Daten vom Tintenfüllstand bis zur Temperatur von Komponenten. Die zur Optimierung der Anlagennutzung erforderlichen Massnahmen sind immer transparent.

Das Herz des digitalen Systems
Der zentrale Bestandteil der Web 4.0 Plattform ist der integrierte „redcube plus“, ein skalierbares und zukunftssicheres Digitaldruckmodul. Farbbalken mit integrierten Druckköpfen lassen sich nachrüsten, sodass sich das Druckmodul sowohl für den einfarbigen Druck als auch für den Druck mit bis zu sechs Spotfarben oder mit WCMYK plus Lack konfigurieren lässt. Eine Spülfunktion reinigt die Druckköpfe und stellt damit sicher, dass das Druckmodul auch für längere Zeit problemlos im Stand-by-Modus verweilen kann. Die Druckkopfwartung erfolgt automatisch, sodass keine Produktionszeit für manuelle Reinigung verloren geht. Der Web 4.0 druckt Text und Grafiken einschliesslich Data Matrix Codes mit bis zu 60 Metern pro Minute bei einer Auflösung von 720 x 720 dpi. So lassen sich auch künftige Herausforderungen der Serialisierung mit präzisem, hochauflösendem Druck bewältigen. Die Ergebnisse sind gestochen scharf, selbst auf Paperback-Folien.

James Freer

James Freer, Product Manager
“Unsere Systeme sind auf Agilität, gute Bedienbarkeit und Langlebigkeit ausgelegt – die wichtigsten Faktoren für verbesserte Maschinenverfügbarkeit.”

Die Markteinführung
„Wir werden Flexo-, WCMYK- und hybride Web 4.0 Drucksysteme lancieren“, sagt Freer. „In den Hybridsystemen lässt sich jede beliebige Kombination von bis zu vier Flexo- und sechs digitalen Druckmodulen unterbringen“. Was auch immer in der Druckproduktion benötigt wird, der Web 4.0 liefert es.

Es sind Aufsatz-, Stand- und Rolle-zu-Rolle-Systeme verfügbar, die sich in einen digitalen Workflow oder in ein ERP-System integrieren lassen. Optinonal sind eine Vorbehandlungsstation und Pinningstationen erhältlich zur Verhinderung eines Zerfliessens der Tinte, für das Übereinanderdrucken von Farben oder die Sicherstellung der Druckqualität auf porösen Materialien.
Freer weiter: „Ob ein Inhouse-Drucksystem zum ersten Mal installiert oder ein bestehendes System nachgerüstet werden soll, oder ob Kunden von einem analogen auf ein digitales System umsteigen möchten – die Systeme von Hapa eignen sich für jede Ausgangslage. Unsere Erfahrung und die Kenntnisse über Drucktechnologien, UV-Tinten, Anwendungen, Marktanforderungen und Regulatorien helfen, die Agilität und Effizienz in der Produktion zu verbessern. Der Web 4.0 ist die Antwort auf höchste Ansprüche an Bedienbarkeit, Flexibilität und Zuverlässigkeit.“

Hapa Web 4.0 Detail

Der skalierbare digitale „redcube plus” ist das Herzstück des zukunftssicheren Systems.

Web 4.0 im Überblick
  • Hochauflösende Vielfarbentexte und Grafiken
  • Integrierbar in digitale ERP-Systeme und Workflow
  • Zukunftssichere, skalierbare Plattform
  • Evolutionäres Design: Bedienbarkeit, einfache Wartung, höhere Maschinenverfügbarkeit
  • Einfaches Nach- und Aufrüsten

  • Präzisions-Vakuumtransportsystem

  • Entwickelt und produziert in der Schweiz

GRENZEN ÜBERWINDEN – DIE HERAUSFORDERUNG BEIM VERSAND

Der Teufel steckt im Detail, wenn es um den weltweiten Versand von Hapa-Technologie, Marketingunterlagen und Give-Aways für Messen geht. Die Abteilung Import-/Export-Services löst die vielfältigen Herausforderungen mit grösster Perfektion.

Sabine Fluri

Kein Platz für „Teufel“ in ihrer Arbeit:
Sabine Fluri, Senior Specialist Import/Export.

Allein im vergangenen Jahr hat Hapa 15 Drucksysteme mit Zubehör an 12 Messen in 9 Ländern auf 4 Kontinenten problemlos durch den Zoll geschickt (einschliesslich der mobilen Ausstellungen in Europa und China). Damit das Versandgut rechtzeitig und unbeschadet auf Messen ankommt, braucht es viel Koordination, Hingabe und die ganze Erfahrung des Import-/Export-Teams von Hapa. Bei jedem verschickten Artikel, ob klein oder gross, müssen die verschiedensten Bestimmungen bis ins Detail beachtet werden.

Wir baten Sabine Fluri, Senior Specialist Import/Export, uns mehr über den grenzüberschreitenden Versand zu erzählen.

Sabine, Messen stellen eine spezielle Herausforderung dar, nicht wahr?
Ja. Unsere Versandeinheiten für Messen sind normalerweise Maschinen, aber wir verschicken auch Tinten und Reinigungslösungen, Ersatzteile und Werkzeuge für Techniker – plus unser gesamtes Marketingmaterial. Die Details jedes einzelnen Artikels müssen bei jedem Grenzübertritt korrekt angegeben werden. Für Maschinen, die zu Hapa zurückgeschickt werden, gelten allerdings andere Verfahren als für Verbrauchsmaterial oder Werbeartikel. Die Bestimmungen für den Versand können sehr unterschiedlich sein; sie reichen von der Art der Verpackung bis hin zu Artikeln, deren Transport zahlreichen Einschränkungen unterliegt.

Es gibt Einschränkungen bei den Transportmitteln?
Genau. Hier ein aktuelles Bespiel: Auf Messen demonstriert Hapa Late Stage Customization von Produkten durch Direktdruck von personalisierten Daten auf Powerbanks. Eine Powerbank zählt zur Kategorie der Lithium-Batterien. Diese sind die bevorzugte Energiequelle für viele Konsumgüter. Allerdings sind sie auch ein Gefahrgut, das ein Sicherheitsrisiko darstellt. Der Transport von Lithium-Batterien per Luftfracht oder Express unterliegt starken Einschränkungen. Wenn wir beispielsweise 100 Powerbanks aus der Schweiz nach Deutschland per LKW transportieren wollen, haben wir keinerlei Probleme  –  aber wenn wir sie per Luftfracht verschicken wollen, um Zeit zu sparen? Keine Chance. Dann dürfen wir nur zwei Powerbanks auf einmal versenden.

Der Überseeversand kann ein langer Prozess sein.
Absolut, selbst der Versand per Luftfracht. Wann immer wir etwas grenzüberschreitend versenden, müssen wir bei unseren Berechnungen und bei Dokumenten sehr genau sein. Wenn wir einen Fehler machen, kann es sein, dass es ein Drucksystem nicht durch den Zoll schafft oder dass es nicht rechtzeitig zur Messe eingerichtet werden kann. Normalerweise verschicken wir per Strassentransport, es sei denn, der Bestimmungsort liegt ausserhalb Europas, dann wählen wir die Luftfracht. Jeder einzelne Schritt muss dokumentiert werden. Alle Vereinbarungen müssen bestätigt werden und rückverfolgbar sein.

Der Teufel steckt also im Detail?
Bei unserer Arbeit gibt es keinen Platz für Teufel. Es lassen sich viele Dinge verzögern oder verschieben, ein Messetermin aber nicht. Die Herausforderung besteht darin, die Hapa-Systeme rechtzeitig zu den Messen und von dort wieder sicher zurück zu bekommen. Und wenn schlussendlich die Messebesucher zufrieden sind und das Vertriebsteam glücklich ist, ist dies der schönste Lohn für unsere Arbeit.

2016 ausgestellte Systeme:
BlisterJet und BlisterJet CMYK, EasyFlex, Hapa 862, Hybrid 230, Universal LP, redcube und Web 4.0 Proof of Concept.

Versand in folgende Länder:
Brasilien, China, Frankreich, Deutschland, Indien, Italien, die Niederlande, Spanien und die USA

KUNDENZUFRIEDENHEITS-UMFRAGE

Kürzlich nahmen 176 Kunden aus 135 Unternehmen in 35 Ländern an der Kundenzufriedenheits-Umfrage von Hapa teil. Sie bescheinigten Hapa gute Noten in vielen Bereichen der Aftermarket-Services und Kundenbetreuung. Die Ergebnisse lieferten auch wertvolle Informationen für Bereiche mit Verbesserungspotenzial.

Die Umfrage zur Kundenzufriedenheit von Hapa bestand aus zwei Teilen. Der erste Teil basiert auf dem Net Promoter Score (NPS), anhand dessen festgestellt wird, ob ein Kunde die Produkte oder Services eines Unternehmens weiterempfehlen würde. Der Durchschnittswert eines B2B-Unternehmens hat einen NPS von 24 %; das Gesamtergebnis von Hapa lag bei 36 %. Der Massnahmenplan besteht darin, dies noch zu übertreffen.

Der zweite Teil der Umfrage war darauf fokussiert spezifische Stärken und Schwächen Serviceangebots von Hapa wobei drei Bereiche im Mittel­punkt standen: Hotline und Beratung, Wartung und Schulung sowie Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien.

In den meisten Bereichen der Aftermarket-­Services und Kundenbetreuung überzeugte Hapa (siehe Link). Die anhand der Ergeb­nisse erstellten Aktionspläne sehen vor, auf den Stärken aufzubauen, die Entwicklung qualitativ hochwertiger Produkte fortzusetzen sowie die Kundenbetreuung und die Services weiter zu verbessern. Bereiche, in denen die Messlatte höher gelegt werden muss, wurden erarbeitet und Verbesserungen sind auf den Weg gebracht. Dazu zählen die Helpdesk-Support-Stunden, Versandzeiten, Teileverfügbarkeit und die Verstärkung des Servicetechniker-Teams.

63 % der Umfrageteilnehmer stammte aus dem Raum EMEAR, 28 % aus dem Bereich NSCA und 9 % aus APAC-Ländern.


HAPA INK ZIEHT IN HEADQUARTER UM

Die Tintenabteilung Hapa Ink ist nun unter einem Dach mit dem Hapa Headquarter. Die Inhouse-Tintenentwicklung und -produktion mit neuen Labor- und Produktionseinrichtungen verbessert den Kundenservice.

Mit der Übernahme eines Tintenherstellers im Jahr 2013 wurde Hapa zu einem Komplettanbieter von Qualitätstinten und Drucksystemen. Allerdings war der Betrieb zwanzig Autominuten von Hapa entfernt. Nun sind Tintenentwicklung, Labor und Produktionsanlage unter dem Dach des Headquarters. Das vereinfacht und beschleunigt die Kommunikation, Interaktion und Logistik zwischen Hapa Ink und anderen Abteilungen, wie Sales, Projects, Services, Quality Management und Applications, erheblich.

Das Planungsteam hatte sich für die Einrichtung eines nach dem neusten Stand der Technik eingerichteten Labors entschieden und investierte in die Ausstattung eines Labors mit den neuesten und sichersten Geräten und Einrichtungen. LED-Hängelampen sowie eine Klimatisierung wurden zur Regelung von Licht, Temperatur und Feuchte installiert. Die Fenster des Produktionsbereichs sind mit einer getönten Spezialfolie überzogen, die alle Produkte vor UV-Strahlung schützt.

Hapa Laboratory

Das neue Labor ist mit den modernsten und sichersten Geräten ausgestattet.

JUNGE TALENTE GEWINNEN

Der Wettbewerb um Top-Talente ist hart umkämpft. Um hochqualifizierte Bewerber für Hapa zu interessieren, präsentierte sich das Unternehmen den Studenten und Absolventen auf dem „Absolvententag ZHAW“ der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften in Winterthur, Schweiz.

Auf dem Karriere-Event stellte ein Team von jungen Fachleuten das Unternehmen mit seinen Fachbereichen vor und gab den Studenten einen Einblick in die verschiedenen Jobmöglichkeiten und die von Diversität, Erfahrung und Engagement geprägte Unternehmenskultur.

Die Technologien von Hapa lernten die Besucher anschaulich in Aktion kennen: Hapas bewährtes Hybrid-Drucksystem demonstrierte die UV-Flexo- und die UV-DOD-Drucktechnologie mit variablen Daten und druckte die Namen der Studenten zweifarbig auf Blisterfolie.

Dies fand grossen Anklang bei den Besuchern, die interessiert Fragen stellten zum Unternehmen und seiner Entwicklung, seine internationale Kultur sowie zu den Job- und Karrieremöglichkeiten. Eine Vertreterin von Human Resources beantwortete diese auch hinsichtlich der Talentförderungsprogramme, die Hapa dank der Zugehörigkeit zu Coesia anbietet. Wer sich bereits am Stand für ein konkretes Stellenangebot interessierte, konnte seinen Lebenslauf dort abgeben. Zudem liessen sich Interessierte registrieren und erhielten nach dem Event per Newsletter aktuelle Stellenangebote, die ihrem Interessensgebiet entsprechen. Erste Bewerbungen sind bereits ein­getroffen.

Absolvententag ZHAW

Attraktiv für junge Talente: Hapa gibt Einblicke in das Unternehmen, seine Technologien und Karrieremöglichkeiten auf dem „Absolvententag ZHAW“ in Winterthur, Schweiz.

Coesia Talentmanagement
Industrielle technische Innovationen stellen die globale Führungsrolle von Coesia sicher. Das macht die Unternehmensgruppe attraktiv für junge Talente. Die Pflege dieser Talente umfasst die Anerkennung von Leistung und die Förderung der persönlichen Entwicklung. Bei Hapa und allen Coesia-Schwestergesellschaften haben alle Mitarbeitenden Zugang zu Programmen für die Entfaltung beruflicher Fertigkeiten sowie für Karrieremöglichkeiten in unterschiedlichen Funktionen und Ländern.

EIN TAG IM LEBEN VON ...

Sascha Simon, Senior Specialist Applications, trainiert für Marathonläufe. Auch im Geschäftsleben legt er eine hervorragende Form und Ausdauer an den Tag, denn externe und interne Kundenaufträge halten ihn täglich fit.

Sascha Simon

Das Prüfen der Druckergebnisse ist auch Handarbeit: Sascha Simon, Senior Specialist Applications testet, ob die Farbe hält.

Wenn Sascha nicht gerade Tinten­adhäsions- und Stabilitätstests auf Materialien oder Produkten durchführt, ist der mit der Schulung von Produktions- und Technikerteams zur Feinabstimmung von Hapa Drucksystemen für optimale Druckergebnisse beschäftigt. Denn die Tinte muss auf dem Substrat halten. Ist dies nicht der Fall, wird Sascha zum investigativen Reporter. Er recherchiert die Zusammenhänge, sammelt Fakten, prüft alle Theorien und liefert dann einen Bericht.

Sein Fachwissen hat erheblichen Einfluss auf die Druckqualität. Sascha kennt die Drucktechnologien und Schlüsselelemente der Adhäsion – Tinten, Substrate und Materialien, von Blisterfolien bis zu den thermischen Eigenschaften von Kunststoffen vor der Wärmebehandlung – und er kennt Druckköpfe und die Wirkung des Materialtransports auf den Druck. Auch mit den Tools des digitalen Drucks, also Farbmanagement, Daten-Workflow und die jeweiligen Softwaretools, ist er bestens vertraut. Er erläutert: „Mit jeder neuen Herausforderung, egal ob Analog- oder Digitaldruck, versuche ich, den extremsten Extremfall zu testen“. Jeder Test bringt ihn näher an optimale Ergebnisse heran.

Von Deutschland in die Schweiz
Selbst sein Weg zu Hapa war ein Marathonlauf: Kurz nach der deutschen Wiedervereinigung begann Sascha mit einer Ausbildung zum Drucker in Sachsen-Anhalt. Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung suchte er Arbeit in wirtschaftlich florierenden Regionen und fand schliesslich eine Anstellung in Basel in der Schweiz. Mit dem anspruchsvollen Ziel mehr Verantwortung zu übernehmen, absolvierte er ein Ingenieurstudium mit den Schwerpunkten Druck und Verpackungswesen. Kurz danach fing er 2010 bei Hapa an.

Jeder Tag ist ein besonderer Tag
Sascha lächelt, wenn er einen durchschnittlichen Arbeitstag in seiner Abteilung beschreiben soll. Es kann sein, dass Anfragen aus der Abteilung Healthcare zur Durchführung eines Kompatibilitätstests für einen potenziellen Kunden hereinkommen. Oder, dass ein Kunde eine neue Deckelfolie oder Spotfarbe prüfen lassen möchte. Es kommt vor, dass ein anspruchsvolles Druckprojekt aus der Abteilung FMCG seine Feinabstimmung vor einer Messe benötigt. An einem anderen Tag kommen die Ergebnisse der Tintenmigrationstests von einem Prüflabor zurück oder Sascha wurde für die Schulung eines neuen Mitarbeiters über die Montage und die Ausrichtung von Druckköpfen gebucht, um die höchstmögliche Druckqualität zu erzielen. Er erklärt: „In der Abteilung Applications treffen Wissenschaft, Kunst und Mechanik aufeinander.“ Moment – das Telefon klingelt. Die Marketing-Abteilung möchte, dass an einer Etikettenvorlage Änderungen vorgenommen werden und fragt nach Flexo-Druckmustern. Sascha muss los.

SWISSNESS – WUSSTEN SIE SCHON?

Die Schweiz ist laut Global Innovation Index (GII) im sechsten Jahr in Folge das innovativste Land der Welt. Sie ist eines der wenigen Länder, das Spitzentechnologie-Lösungen mit idealen unternehmerischen Möglichkeiten kombiniert. Im internationalen Umfeld punktet die Schweiz durch politische Stabilität und die für die Gründung von Unternehmen erforderliche gute Infrastruktur.

Unter der Leitung der Cornell University untersucht der GII die Innovationsleistung von 128 Ländern anhand von 82 Indikatoren. Dazu gehören Investitionen in Forschung und Entwicklung, Anzahl der Patentanmeldungen, die Forschungsressourcen von Universitäten sowie die ökonomische Nachhaltigkeit.

Ebenfalls auf Platz eins landete die Schweiz beim European Innovation Scoreboard 2016, einer von der EU-Kommission herausgegebenen Studie, die EU-Mitgliedsstaaten und Länder ausserhalb der EU miteinander verglich.

Karte

Die Schweiz: das innovativste Land der Welt.

MESSEN & EVENTS 2017

Mai 2017

INTERPACK
Düsseldorf, Deutschland
04.–10. Mai 2017

September 2017

drinktec

München, Deutschland

11.–15. September 2017

September 2017

PACK EXPO
Las Vegas, USA
25.–27. September 2017

Oktober 2017

The IJC

Düsseldorf, Deutschland
24.–25. Oktober 2017

November 2017

CIPM
Fuzhou, China
01.–04. November 2017

November 2017

InPrint
München, Deutschland
14.–16. November 2017

November 2017

P-MEC
Mumbai, Indien
28.–30. November 2017

HAPA AG
Chriesbaumstrasse 4
8604 Volketswil
Schweiz

T +41 43 399 32 00
F +41 43 399 32 01
info@hapa.ch – www.hapa.ch

Hapa gehört zu Coesia, einer global tätigen Unternehmensgruppe von inno­vativen Unternehmen für industrielle Lösungen mit Sitz in Bologna, Italien.


Redaktion
Hapa AG, Anja Koletzki

Text
Hapa AG, Meredith Suter,
Anja Koletzki

Layout und Programmierung
awikom gmbh,
Bensheim, Deutschland